Andalusien im Winter: Málaga, Almería, Granada oder Sevilla, wo Sie reiten
Im Dezember ist Andalusien vier Klimata: Küste, Wüste, Gebirge und Marsch.
Was die Normalwerte der Stationen für Dezember und Januar zeigen, wie nass oder trocken die Gegenden sind und was das für einen Ritt in Doñana, Tabernas, Alpujarra oder den Montes de Málaga heißt.
Die Zahlen im Vergleich
Vier Stationen des spanischen Wetterdienstes AEMET, über die WMO veröffentlicht (Normalwerte 1981 bis 2010):
- Málaga (Küste): Januar 16,8 Grad Tagesmaximum und 7,4 Grad Nachtminimum, Dezember 99,6 Millimeter Regen, Jahr 533,7 Millimeter.
- Almería (Südostküste): Januar 16,9 und 8,3 Grad, Dezember 30,1 Millimeter, Jahr 200,1 Millimeter.
- Granada (Hochebene, Fuß der Sierra Nevada): Januar 13,0 und 0,0 Grad, Dezember 56,7 Millimeter, Jahr 364,3 Millimeter.
- Sevilla (Guadalquivir): Januar 16,0 und 5,9 Grad, Dezember 99,0 Millimeter, Jahr 538,8 Millimeter.
Das Bild: An der Küste (Málaga, Almería) frostet es nie im Mittel, in Granada liegt das Januar-Nachtminimum bei 0,0 Grad. Almería ist mit 200,1 Millimetern im Jahr die trockenste Station; Málaga und Sevilla bekommen im Dezember fast je 100 Millimeter.
Was das für die Gegenden heißt
Doñana und Mazagón. Der Nationalpark umfasst laut Junta de Andalucía 54.251 Hektar in den Provinzen Huelva und Sevilla und wurde 1969 erklärt; die UNESCO nahm ihn 1994 in die Welterbeliste auf. Der Dezember ist hier nass (Sevilla 99,0 Millimeter). Montes de Málaga. Der Naturpark nördlich von Málaga ist seit dem 28. Juli 1989 geschützt und umfasst laut Junta 4.995,56 Hektar. Der Dezember ist an der Küste nass (Málaga 99,6 Millimeter). Tabernas. Die Junta nennt den Desierto de Tabernas mit 11.448,49 Hektar in der Provinz Almería die einzige Wüste im eigentlichen Sinn auf dem europäischen Kontinent. Almería liegt im Dezember bei nur 30,1 Millimetern, ist also die trockenste Wahl im Winter; die Junta beschreibt Rinnen, Erdpyramiden und tiefe Schluchten als Spuren von Erosion durch Regen. Alpujarra. Lanjarón gehört laut Junta zum Naturpark Sierra Nevada, und die Junta nennt Ritte zu Pferd zwischen den Dörfern der Alpujarra als Aktivität. Höhe und Wetter in den Bergen stehen nicht in unseren Quellen; Granada zeigt nur das Vorland.
Fragen an den Anbieter
- Wo ist der Treffpunkt, und wie weit ist die Anfahrt?
- Verläuft der Ritt in einem Nationalpark oder Naturpark, und welche Regeln gelten für Pferde?
- Was passiert bei Regen, und bis wann ist die Stornierung kostenlos?
- Wann startet der Ritt, und wie viel Tageslicht bleibt?
- Welche Kleidung wird gestellt, was bringe ich mit?
- Welches Niveau wird verlangt, und gibt es eine Gewichtsgrenze in Kilogramm?
Was wir nicht belegen konnten
Keine Messwerte für die Hochlagen der Alpujarra und für Mazagón. Keine Reitregel für Doñana, Montes de Málaga und die Sierra Nevada gefunden. Die Aussage zur Erosion beschreibt das Relief laut Junta, nicht das Reiten nach Regen.
Quellen (gelesen am 11. und 12.10.2026)
- WMO, World Weather Information Service, Málaga (1235), Almería (1756), Granada (1769), Sevilla (1237), worldweather.wmo.int, abgerufen am 12.10.2026 (Daten der AEMET).
- Junta de Andalucía, Portalseiten Parque Nacional de Doñana, Montes de Málaga Natural Park, Tabernas Desert Natural Park, Ventana del Visitante Sierra Nevada, am 11.10.2026 gelesen.
- Angebote: Viator-Pool und GetYourGuide-Handkarten, Stand 11.10.2026.