Pferd an einer Küste in GriechenlandFoto Pantelis Georgitsis, Pexels
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Fünf Ritte in Griechenland, von Kreta nach Meteora

Griechenland reitet man auf Inseln und vor Felsen. Im Süden Kretas liegt das Meer neben den Bergen, auf Santorin weht der Blick über den Kraterrand, Naxos und Paros haben Dörfer und Strände, und auf dem Festland ragen die Felsen von Meteora in den Abend. Dazu kommt der Meltemi, der Sommerwind der Ägäis. Wir zeigen fünf Orte mit Angeboten und sagen zu jedem, für wen er sich eignet und worauf Sie achten.

Von der Saddle-Atlas-Redaktion · 11.10.2026 · 3 Min. Lesezeit

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Kreta, ab Plakias und Finikia

Kreta hat über 1.000 Kilometer Küste. Im Süden erstrecken sich die Asterousia-Berge, die Visit Greece als wild beschreibt, im Westen liegt die Samaria-Schlucht. Die Angebote starten in Plakias, mit Strandritt und Panoramaritt, und in Finikia, mit einem Ritt, an dessen Ende ein Essen steht.

Für wen. Für Reiter, die Küste und Berge in einem Tag sehen und am Ende gut essen möchten.

Worauf achten. Auf Hitze und Wind im Sommer. Visit Greece beschreibt heiße, trockene Sommertage, an denen der Meltemi die Hitze mildert. Wählen Sie eine frühe oder späte Startzeit.

  • Bestätigt: Küste, Asterousia-Berge, Samaria-Schlucht (Visit Greece), Klima und Meltemi (Visit Greece).
  • Vom Anbieter: Plakias und Finikia als Startorte, Dauer, Niveau.
  • Vor der Buchung klären: Ob der Ritt am Strand oder im Hinterland verläuft und zu welcher Uhrzeit er startet.
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Auswahl, keine vollständige Marktübersicht. Angebotstexte in der Sprache des Anbieters, meist Englisch.

Santorin, Caldera, Akrotiri und Megalochori

Die Caldera ist laut Visit Greece die Folge intensiver vulkanischer Aktivität über Hunderttausende Jahre. Siedlungen sitzen am Kraterrand, die Strände haben schwarzen, roten und weißen Sand, die Klippen fallen steil ab. Akrotiri hat nach der Hafenbehörde eine archäologische Stätte, den Red Beach und eine Burg, Megalochori gilt als ruhiges Dorf mit älteren Häusern, Kirchen und Plätzen. Die Angebote führen zum schwarzen Sandstrand, nach Akrotiri, durch Megalochori und an die Caldera.

Für wen. Für Reiter, die eine Landschaft vom Pferd aus sehen wollen, die sie sonst nur vom Foto kennen.

Worauf achten. Auf Sand und Klippe in der Hitze. Die Insel gilt als trocken, ein Ritt am Mittag ist anstrengend für Pferd und Reiter. Fragen Sie nach der Startzeit.

  • Bestätigt: Caldera, Strände, Klima der Insel (Visit Greece), Akrotiri und Megalochori (Hafenbehörde Santorin).
  • Vom Anbieter: Route, Dauer, Treffpunkt.
  • Vor der Buchung klären: Ob der Ritt am Strand, im Dorf oder an der Klippe verläuft.
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Naxos

Naxos ist die größte und fruchtbarste Kykladeninsel. Karge Strecken wechseln mit fruchtbaren Tälern, der Zas ist der höchste Berg der Kykladen und liegt in der Inselmitte. Es gibt lange Sandstrände und Bergdörfer, genannt werden Apeiranthos, Halki, Filoti und Kinidaros.

Für wen. Für Reiter, die Abwechslung wollen, Felder, Täler, Strand, und kein Postkartenmotiv.

Worauf achten. Auf das Gelände. Zwischen Tal und Berg wechselt der Untergrund, und die Angabe des Anbieters zum Niveau zählt mehr als der Name der Insel.

  • Bestätigt: Größe, Landschaft, Strände, Dörfer (Visit Greece).
  • Vom Anbieter: Startort, Dauer, Niveau.
  • Vor der Buchung klären: Ob der Ritt am Strand oder im Inselinneren verläuft.
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Paros

Paros hat Sandstrände und klares Wasser, bekannt sind die Dörfer Naoussa und Lefkes. Visit Greece nennt die Insel beliebt zum Windsurfen und Segeln, das heißt, hier weht es. Die Angebote sind ein Morgenritt über die Insel und ein Ritt bei Sonnenuntergang.

Für wen. Für Reiter, die das erste oder das letzte Licht des Tages mögen.

Worauf achten. Auf den Wind. Wo Surfer unterwegs sind, kann ein Ritt am Strand windig sein.

  • Bestätigt: Strände, Dörfer, Wind und Windsport (Visit Greece).
  • Vom Anbieter: Startort, Dauer, Niveau.
  • Vor der Buchung klären: Wie der Anbieter bei starkem Wind verfährt.
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Meteora

Felsen von Meteora (kein Pferd)Foto Michelle Chadwick, Pexels

Meteora gehört seit 1988 zum UNESCO-Welterbe und liegt in Thessalien im Bezirk Trikala. Auf den Sandsteinfelsen siedelten ab dem 11. Jahrhundert Mönche, die Felsen ragen über 400 Meter auf und sind vor etwa 60 Millionen Jahren aus Flussablagerungen entstanden. Heute leben nur noch in vier Klöstern Gemeinschaften, die Klöster begrenzen die Besuchszeiten. Das Gebiet gehört zum Schutzgebietsnetz Natura 2000. Die Angebote sind ein Ritt bei Sonnenuntergang vor den Felsen und ein kurzer Ausritt bei Meteora.

Für wen. Für Reiter, die einen kurzen Ritt in einer eindrucksvollen Kulisse suchen, ohne lange im Sattel zu sitzen.

Worauf achten. Auf die Besuchsregeln. Das Gebiet ist Schutzgebiet, und die Klöster begrenzen ihre Zeiten.

  • Bestätigt: Welterbe, Lage, Felsen, Klöster, Natura 2000 (UNESCO).
  • Vom Anbieter: Startort, Dauer, Niveau.
  • Vor der Buchung klären: Ob der Ritt im Schutzgebiet verläuft und welche Zeiten dafür gelten.
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Reisezeit auf einen Blick

Für ganz Griechenland beschreibt Visit Greece heiße, trockene Sommer, in denen der Meltemi die Tage kühlt, kühlere Berge und milde Winter im Tiefland. Als Hinweis daraus: Planen Sie Küsten- und Strandritte auf früh oder spät am Tag und prüfen Sie Wind und Hitze für Ihren Termin. Monatsgenaue Klimawerte nennen wir nicht. Für die Ritte bei Sonnenuntergang auf Paros und bei Meteora erkundigen Sie sich nach der genauen Uhrzeit, sie ändert sich mit der Jahreszeit.

Was Sie einpacken

Sonnenschutz, viel Wasser, helle Kleidung, feste Schuhe mit Absatz, eine Windjacke für Küstenritte, für Strandritte Kleidung, die Salz und Sand verträgt. Fragen Sie den Anbieter, was er stellt.

Fragen an den Anbieter

  1. Wie viel der Zeit verbringen Sie im Sattel?
  2. Welches Niveau und welche Gewichtsgrenze gelten?
  3. Wie groß ist die Gruppe?
  4. Was gilt bei Hitze oder starkem Wind?
  5. Wo ist der Treffpunkt, gibt es Abholung?
  6. Wie sind Pausen und Wasser für die Pferde geregelt?
  7. Verläuft der Ritt im Schutzgebiet oder am Strand, und welche Regeln gelten dort?

Was wir nicht belegen konnten

Reitregeln der Behörden für Strände und Schutzgebiete, Klimamonate und Wind der Kykladen, und eine Behördenquelle für Plakias und Finikia. Das erklärt der Anbieter.

Quellen (abgerufen am 11.10.2026)
  1. Visit Greece, Klima, visitgreece.gr/en/before-you-travel/climate
  2. Visit Greece, Kreta, visitgreece.gr/islands/crete/
  3. Visit Greece, Kykladen und Santorin, visitgreece.gr/islands/cyclades/ und /santorini/
  4. Hafenbehörde Santorin, Dörfer, santoriniports.gov.gr/en/villages
  5. Visit Greece, Naxos und Paros, visitgreece.gr/islands/cyclades/naxos/ und /paros/
  6. UNESCO-Welterbezentrum, Meteora, whc.unesco.org/en/list/455

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